Leben ist Bewegung. Schon der alte weise Grieche Heraklit sprach von panta rhei = alles fliesst. So ermöglicht der Bewegungsapparat dem Menschen nicht nur eine „aufrechte Haltung“, sondern auch, dass er durch aktives Handeln seine Umwelt gestalten kann. Wird diesem Impuls nach Ausdehnung und „Fortschreiten“ nicht nachgegeben, können sich Erkrankungen der Bewegungsorgane entwickeln.

Die Blutbildung in den Knochen, die nervale Steuerung der Muskulatur und ihre Sauerstoffversorgung über das Blut oder der Stoffwechsel im Binde- und Fettgewebe sind nur wenige Beispiele für das Zusammenspiel des gesamten Organismus mit Skelett und Haltesystem. Das Symptom muss hier jedoch nicht unbedingt Ursache einer Erkrankung sein. Bewegungseinschränkung und Schmerz im Gelenk oder Muskelbereich sind vielleicht die Folge einer chronischen Stoffwechselbelastung. Dementsprechend richtet sich eine naturheilkundliche Therapie des Bewegungsapparates immer auch an den Gesamtorganismus.

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